Agroforst-Systeme stammen ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen. Sie wurden dort hauptsächlich zur Selbstversorgung der Menschen betrieben.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde in den deutschen Staatsforsten der so genannte Waldfeldbau eingeführt. Nach der Beerntung eines Hochwaldes wurden die Flächen zur Bodenverbesserung ein oder mehrere Jahre mit Feldfrüchten bewirtschaftet. Anschließend wurde auf den nun wieder „belebten“ Böden ein neuer Baumbestand begründet. Dieses System war so erfolgreich, das es später auch in den englischen und holländischen Kolonien in Burma und Indonesien eingeführt wurde.

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