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Beratung für innovative und nachhaltige Landnutzungssysteme  
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Kurzumtrieb (Energiewald)

 

Kurzumtriebsplantagen (auch Energiewälder) sind Anbausysteme von schnellwachsenden Baumarten (swB) mit hohen Bestandsdichten (bis 20.000 Pflanzen je Hektar) zur Erzeugung von holzartiger Biomasse zur energetischen Vewertung. In der Regel werden dabei Umtriebszeiten von 3 - 20 Jahren angestrebt. Auf mittleren bis guten Standorten (Ackerzahl > 30) lassen sich damit Biomasseerträge von rd. 10 t TM/ha*a produzieren.

Die Produktion holzartiger Biomasse zur energetischen Verwertung stellt, besonders im Hinblick auf den fortschreitenden Klimawandel, eine Möglichkeit zur CO2-neutralen Energieerzeugung dar. Daneben bietet sich durch eine extensive Bewirtschaftung auch die Nutzung von Grenzertragsstandorte als Kurzumtriebsplantage an. Damit kann ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Auf der folgenden Seite werden die Grundlagen für die Einrichtung und Bewirtschaftung einer Kurzumtriebsplantage kurz dargestellt.

Für die Nutzung in Kurzumtriebsplantagen eignen sich in den mittleren Breiten vor allem die Pappel (besonders Balsampappel), die Robinie sowie die Weide.

 

 
 

 

 

 Robinien in Energielandschaft Welzow Süd

Robinienbestand in Energielandschaft Welzow Süd

Foto: N.Pittruff