Unter der Bezeichnung integrierter Anbau wird eine Kombination aus ökologischer und konventioneller Landwirtschaft verstanden. Darunter werden Anbauverfahren verstanden, welche möglichst geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben und dabei gleichzeitig ein optimales Ertrags- und Qualitätsniveau der landwirtschaftlichen Produkte auffweisen.
Der Begriff intergrierter Anbau ist nicht gesetzlich festgelegt und beschreibt daher lediglich ein Handlungsprinzip, d.h., es bestehen keine Vorgaben für Kontrollen oder ähnliches. Häufig erfolgt eine freiwillige Kontrolle durch unabhängige Organisationen (z.B. Bioland).
Ziele des integrierten Anbaus:
- Produktion gesunder, qualitativ hochwertiger Nahrungs- und Futtermittel
- Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit, Verhinderung von Bodendegradationen
- Vermeidung von Pflanzenschutz- und Düngemittelausträgen
- Erhöhung der Artenvielfalt
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Typische Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des integrierten Anbaus sind u.a. eine bedarfsgerechte Düngung (Nährstoffbilanzierung), eine bodenschonende Land- und Anbautechnik, eine standortangepasste Sortenwahl sowie der Anbau von Zwischenfrüchten.
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